Globaler Handel bringt ein zentrales Risiko mit sich: unvorhersehbare Währungsschwankungen. Eine gezielte Absicherung gegen Währungsrisiken schützt Ihre Gewinne und sorgt für stabile Cashflows – unabhängig davon, wie sich Wechselkurse entwickeln. Erfahren Sie, wie Enterprise-Strategien zur Absicherung Ihr Unternehmen vor volatilen Märkten schützen können.
DISCLAIMER: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung, Anlageberatung oder sonstige professionelle Beratung dar.
Was ist die Absicherung gegen Währungsrisiken?
Die Absicherung gegen Währungsrisiken ist eine finanzielle Strategie, mit der sich ein Unternehmen vor Wechselkursrisiken schützt. Ziel ist es, zukünftige Währungspositionen abzusichern oder auszugleichen, damit künftige Einnahmen oder Ausgaben in Fremdwährungen nicht durch unerwartete Währungsschwankungen beeinträchtigt werden. In der Praxis kann die Absicherung gegen Währungsrisiken den Einsatz von Derivaten wie Termingeschäften (Forwards), Futures oder Optionen umfassen. Ebenso sind einfachere Ansätze möglich, etwa Multi-Währungskonten oder eine natürliche Absicherung, bei der Einnahmen und Kosten in derselben Fremdwährung aufeinander abgestimmt werden.
Währungsschwankungen – das unterschätzte Risiko
Währungsschwankungen stellen ein erhebliches, aber oft unterschätztes Risiko für international tätige Unternehmen dar. Eine Umfrage von Bibby Financial Services aus dem Jahr 2025 unter britischen KMU ergab, dass 54 % der international handelnden KMU im vergangenen Jahr Verluste durch volatile Währungsbewegungen erlitten haben – mit einem durchschnittlichen Schaden von über 53’000 £ pro Unternehmen. Zudem berichten rund zwei Drittel der KMU von Verlusten von mehr als 5 %, die direkt auf Währungsschwankungen zurückzuführen sind.
Auch für grössere Unternehmen sind Währungseffekte wesentlich: Firmen, die ausländische Gewinne umrechnen oder Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen halten, sind sogenannten Translations- oder ökonomischen Risiken ausgesetzt. Das bedeutet, dass sich konsolidierte Finanzergebnisse allein aufgrund von Wechselkursbewegungen deutlich verändern können.
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Wann ist eine Devisenabsicherung sinnvoll?
Eine Devisenabsicherung kann besonders sinnvoll sein, wenn Sie mit wiederkehrenden Transaktionen in Fremdwährungen rechnen: Über viele Transaktionen hinweg können selbst moderate Währungsschwankungen erhebliche Auswirkungen haben. Sie sollten eine Absicherung in Betracht ziehen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
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- Ihr Unternehmen erzielt Umsätze oder trägt Kosten aus Auslandsüberweisungen (z. B. durch Exporte, Importe oder internationale Geschäftstätigkeit).
- Sie haben offene Forderungen oder Verbindlichkeiten in einer Fremdwährung, und zwischen Rechnungsstellung und Zahlung besteht eine zeitliche Lücke.
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Sie rechnen mit starken Währungsschwankungen (z. B. aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten, Handelsspannungen, politischer Veränderungen oder Zinsanpassungen).
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Sie möchten Ihre Margen oder Cashflow-Prognosen stabilisieren – besonders relevant für Budgetierung, Forecasting und Finanzplanung.
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Ihr Unternehmen hat eine geringe Risikotoleranz (z. B. KMU, Unternehmen mit niedrigen Margen oder Organisationen, die Planbarkeit höher gewichten als spekulative FX-Gewinne).
Wie entwickeln Sie eine effektive Strategie zur Absicherung gegen Währungsrisiken?
Eine effektive Strategie zur Absicherung gegen Währungsrisiken sollte auf einem klaren Verständnis der eigenen Währungspositionen und der Risikotoleranz basieren. Diese vier Schritte helfen Ihnen, Ihre Vorgehensweise strukturiert und systematisch aufzubauen.
| Schritt | Beschreib |
|---|---|
| 1. Währungsrisiken analysieren | Identifizieren Sie, wo und in welcher Höhe Ihr Unternehmen Währungsrisiken ausgesetzt ist. |
| 2. Risikotoleranz festlegen | Definieren Sie, welche Schwankungen bei Gewinnen oder Verlusten Sie akzeptieren können. |
| 3. Geeignete Instrumente auswählen | Wählen Sie Instrumente zur Absicherung gegen Währungsrisiken, die zu Ihrem Risiko und Ihrer Exponierung passen. |
| 4. Regelmässig überwachen und anpassen | Beobachten Sie kontinuierlich Wechselkurse, bestehende Absicherungen und passen Sie Ihre Strategie an, wenn sich Rahmenbedingungen verändern. |
1. Währungsrisiken analysieren
Zunächst sollten Sie alle Quellen von Währungsrisiken in Ihrem Unternehmen erfassen. Dazu gehören: Exporterlöse, Importkosten, Forderungen und Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen, ausländische Tochtergesellschaften sowie in Fremdwährungen denominierte Schulden oder Investitionen.
Anschließend sollten diese Positionen nach Währung, Fälligkeit (Zeitpunkt der Zahlung) und Umfang quantifiziert werden – idealerweise umgerechnet in eine einheitliche Basiswährung (z. B. Ihre Heimatwährung), um das gesamte FX-Risiko zu bewerten.
Dieser Schritt ist entscheidend: Ohne ein klares Verständnis über Umfang und Währungsstruktur Ihrer Risiken besteht die Gefahr, dass Ihre Absicherung gegen Währungsrisiken entweder zu hoch angesetzt (und damit unnötig teuer) oder unzureichend ist.
Bei größeren und diversifizierten Positionen setzen Unternehmen häufig quantitative Modelle ein, um potenzielle Verluste bei ungünstigen Währungsschwankungen abzuschätzen.
2. Risikotoleranz festlegen
Sobald die Währungsrisiken identifiziert sind, müssen Entscheidungsträger festlegen, wie stark Gewinne, Margen oder Cashflows schwanken dürfen, bevor eine Absicherung gegen Währungsrisiken erforderlich wird.
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Welches Ausmaß an Schwankungen bei Gewinn oder Umsatz ist für Ihr Unternehmen akzeptabel?
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Wie stark kann Ihr Cashflow belastet werden, wenn sich Wechselkurse negativ entwickeln?
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Sind Sie bereit, auf mögliche spekulative Gewinne zu setzen, oder bevorzugen Sie stabile, planbare Ergebnisse?
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Wie stehen die Kosten der Absicherung gegen Währungsrisiken (z. B. Optionsprämien) im Verhältnis zu potenziellen Verlusten durch Währungsschwankungen?
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Diese Entscheidungen bestimmen, wie konsequent Sie eine Absicherung gegen Währungsrisiken umsetzen – von einer vollständigen Fixierung der Wechselkurse (geringe Toleranz gegenüber Schwankungen) bis hin zu teilweiser oder selektiver Absicherung (höhere Risikobereitschaft).
Unternehmen definieren dafür häufig klare Richtlinien, z. B. 70 % der Währungspositionen abzusichern oder nur dann zu handeln, wenn erwartete Währungsschwankungen einen bestimmten Schwellenwert überschreiten.
3. Geeignete Instrumente auswählen
Abhängig von Ihrer Währungsposition, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft können unterschiedliche Instrumente zur Absicherung gegen Währungsrisiken geeignet sein:
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Multi-Währungskonten – Fremdwährungen empfangen, halten und bezahlen über ein zentrales Multi-Währungskonto.
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Natürliches Hedging – Einnahmen und Ausgaben in derselben Fremdwährung aufeinander abstimmen, um das Netto-Risiko zu reduzieren. Idealerweise in Kombination mit einem Multi-Währungskonto.
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Spot-Geschäfte – Sofortiger Währungswechsel bei günstigen Kursen; bietet jedoch keinen Schutz vor zukünftigen Währungsschwankungen.
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Limit-Orders – Zielwechselkurse festlegen, bei deren Erreichen ein automatischer Währungsumtausch erfolgt.
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Termingeschäfte (Forwards) – Heute einen festen Wechselkurs für einen zukünftigen Zeitpunkt vereinbaren. Geeignet zur Fixierung von Kursen und zur Budgetplanung im Rahmen der Absicherung gegen Währungsrisiken.
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Währungsoptionen – Eine Prämie zahlen, um das Recht (nicht die Pflicht) zu erhalten, zu einem festgelegten Kurs zu tauschen. Ermöglicht Gewinnpotenzial bei gleichzeitig begrenztem Verlustrisiko.
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Währungs-Futures – Standardisierte Verträge zum Währungstausch zu einem zukünftigen Termin; ähnlich wie Forwards, jedoch börsengehandelt.
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4. Regelmässig überwachen und anpassen
Eine wirksame Absicherung gegen Währungsrisiken ist kein „Set-and-forget“-Ansatz. Da sich Wechselkurse laufend verändern, muss auch Ihre Strategie kontinuierlich an die tatsächlichen Währungspositionen und Marktbedingungen angepasst werden.
Eine regelmässige Überwachung stellt sicher, dass eingesetzte Instrumente weiterhin zu Ihren realen Cashflows, Vertragsvolumen und geschäftlichen Entwicklungen passen.
Devisen-Alerts gehören zu den effizientesten Instrumenten, um auf Währungsschwankungen vorbereitet zu sein. Durch automatische Benachrichtigungen bei vordefinierten Kursniveaus können Sie schnell reagieren – etwa über Limit-Orders oder Termingeschäfte.
Regelmässige Überprüfungen helfen zudem, Fehlanpassungen, ausgelaufene Absicherungen oder unnötige Positionen zu erkennen, die Kosten verursachen könnten.
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FAQs zur Absicherung gegen Währungsrisiken & Währungsschwankungen
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Transaktionsrisiko: Risiko von Währungsschwankungen zwischen Rechnungsstellung und Zahlung.
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Translationsrisiko: Auswirkungen auf den Jahresabschluss bei der Umrechnung von Bilanzpositionen in Fremdwährungen.
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Ökonomisches Risiko: Langfristige Veränderungen der Wettbewerbsfähigkeit durch Wechselkursbewegungen.